Frankreich: Chaos und eine Tote bei Protesten gegen hohe Benzinpreise



Reisenews

Quelle: TCS Info Feed


Bei Protesten gegen eine geplante Spritsteuer in Frankreich ist am Samstagmorgen eine Frau ums Leben gekommen.

+++Update+++ Nach dem neusten Bericht des französischen Innenministeriums gingen 282 000 «Gilets Jaunes» über den ganzen Tag auf die Strassen. Zudem zählt man eine Tote, 227 Verletzte, davon sechs schwer. 117 Personen wurden verhaftet und 75 befinden sich nach wie vor in Polizeigewahrsam.

Eine Autofahrerin sei angesichts einer Strassenblockade in Panik geraten und habe eine Demonstrantin überfahren, hiess es laut Twitter-Berichten. Frankreich erwartet landesweit Proteste und Blockaden, die sich den ganzen Tag hinziehen werden.

Landesweite Proteste und Blockaden
Die ersten Demonstranten versammelten sich bereits gegen 07 Uhr im Osten von Paris in der Nähe der Stadtautobahn. Auch viele Pariser Taxifahrer versammelten sich nach Medienberichten im Morgengrauen.

Die Aktionen in der Hauptstadt würden sich den ganzen Tag hinziehen, sagte ein 31-jähriger Taxifahrer. Trotz des Einsatzes von Spezialkräften der Polizei planen die Demonstranten demnach, im Schneckentempo über die Pariser Stadtautobahn zu fahren und so den Verkehr zu behindern.

Geplant ist, im ganzen Land Verkehrsachsen, Kreisverkehren und Mautstellen zu blockieren. Schwerpunkte der Mobilisierung dürften demnach das Elsass und die Region Nord-Pas-de-Calais sein. Behörden und Politik befürchten bereits einen Verkehrskollaps.

Frankreichs Regierung hält trotz der heftigen Proteste an der Steuererhöhung für Diesel und Benzin fest. Mit dem Geld sollen Massnahmen unter anderem gegen die Luftverschmutzung finanziert werden.

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