Video-Interview: Operation bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Die Bauchspeicheldrüse wird in der Fachsprache auch das Pankreas genannt und ist eine der grössten Drüsen des menschlichen Körpers. Sie stellt lebenswichtige Enzyme und Hormone für die Verdauung und den Stoffwechsel her. Jedes Jahr erkranken in der Schweiz rund 1400 Personen an Bauchspeicheldrüsenkrebs, das sind etwa 3 % aller Krebserkrankungen. Die Krankheit betrifft vor allem ältere Menschen: Sechs von zehn Betroffenen sind 70 Jahre alt oder älter. Professor Dr. med. Jürg Metzger, Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie beim Kantonsspital Luzern, zum Thema im Video-Interview.


Video-Interview: Blinddarmentzündung – wann es gefährlich wird

Die Blinddarmentzündung (Appendizitis) ist eine Entzündung des Wurmfortsatzes (Appendix) des Blinddarms. Eine Blinddarmentzündung entwickelt sich meist akut innerhalb von ein paar Stunden und muss in der Regel rasch operiert werden. Chronische oder subakute Blinddarmentzündungen können auch mit Antibiotika behandelt werden. Der Blinddarm liegt im rechten Unterbauch. Er bildet am Anfang des Dickdarms eine 6 bis 12 cm lange Darmschleife, die blind im sogenannten Wurmfortsatz (Appendix) endet. In diesem Wurmfortsatz können sich Speisereste oder Kotreste und Bakterien ansammeln. Dr. med. Beat Muggli ist Facharzt FMH für Chirurgie, Klinikleiter und Chefarzt Chirurgie. Was er zum Thema Blinddarmentzündung sagt.


Video-Interview: Früherkennung Brustkrebs – gute Chancen auf Heilung

Brustkrebs kann jede Frau treffen. Frauen können aber dazu beitragen, dass ihr Brustkrebsrisiko möglichst gering bleibt und dass – im Fall einer Erkrankung – Brustkrebs möglichst früh entdeckt wird. Seit einigen Jahren ist die Zahl der Frauen, die an Brustkrebs sterben, rückläufig. Einer der Hauptgründe für diese Entwicklung ist die bessere Früherkennung. Diese kann Krebs nicht verhindern, hilft aber, ihn in einem Anfangsstadium zu erkennen. Je weniger fortgeschritten die Erkrankung ist, desto höher sind die Aussichten auf Heilung. Prof. Dr. med. Michael Mueller im Interview mit TCS MyMed zum Thema Früherkennung Brustkrebs.


Video-Interview: Endometriose – häufig und schmerzhaft

Endometriose ist eine gutartige, relativ häufige und oft chronisch verlaufende Erkrankung. Dabei findet man Zellen der Gebärmutterschleimhaut, welche normalerweise die Gebärmutterhöhle auskleiden, auch an anderen Stellen im Körper – vor allem in der Bauchhöhle. Ansammlungen solcher Schleimhautzellen in der Bauchhöhle, auch anderswo im Körper, nennt man Endometrioseherde. Wenn sich solche Endometrioseherde in der Gebärmutterwand selbst befinden, nennt man diese Adenomyose. Chefarzt Dr. Peter Diebold zum Thema Endometriose.


Video-Interview: Fremdkörper im Auge – verlieren Sie keine Zeit 

Ob beim Biken, Gärtnern oder Spielen am Strand – es gibt viele Situationen, in denen man leicht etwas ins Auge bekommen kann. Wenn ein Fremdkörper hineingelangt, kann dieser die Hornhaut des Auges verletzen. In der Regel sind oberflächliche Fremdkörper harmlos. Falls ein Fremdköper jedoch längere Zeit auf der Augenoberfläche verbleibt, kann es zu einer Narbenbildung kommen, welche im ungünstigen Fall die Sehkraft verschlechtert. Dr. med. Pascal Imesch, Leitung EYEPARC Facharzt FMH für Augenkrankheiten und spezialisiert auf Augenchirurgie, sagt, wie Sie im Ernstfall reagieren sollen.
 


Video-Interview: Hilfe bei schlechtem Gehör – gewinnen Sie neue Lebensqualität 

Geht eine Hörminderung auf eine Schädigung des Mittelohrs zurück, kann sie oft erfolgreich mit einer mikrochirurgischen Operation behandelt werden. Wegen des komplizierten Aufbaus und seiner Lage ist das Mittelohr besonders anfällig für Entzündungen wie akute oder chronische Mittelohrentzündungen. Die daraus resultierenden Schleimansammlungen stören die Belüftung und behindern die Schallübertragung über die Gehörknöchelchen. Sie können, wenn sie durch medikamentöse Behandlung nicht zum Verschwinden gebracht werden, zu weiteren Schädigungen (Löchern) des Trommelfells oder entzündlichen Vernarbungen der Paukenhöhle (Mittelohrraum) führen. Prof. Dr. Marco Domenico Caversaccio mit spannenden Antworten.


Video-Interview: Herzinfarkt-Risiko beim Schneeschaufeln

Pflicht früh am Morgen: Niemand schaufelt gerne Schnee. Für einige Menschen ist die körperliche Arbeit in der Kälte aber gefährlich. Schneeschaufeln ist harte körperliche Arbeit – bei Minusgraden und vor dem Frühstück. Spass macht das kaum jemandem, unter Umständen kann die Schaufelei aber auch richtig gefährlich werden. Herzpatienten sollten bei Minusgraden auf grosse körperliche Anstrengung wie das Schneeschaufeln verzichten. Denn die Kombination aus Kälte und Anstrengung kann für sie gefährlich werden. An kalten Tagen steigt das Risiko eines Herzinfarkts generell deutlich, wie verschiedene internationale Studien zeigen. Professor Dr. med. Michael Zellweger,  Facharzt FMH für Kardiologie und Innere Medizin am Universitätsspital in Basel, beantwortet im Interview mit dem TCS MyMed die wichtigsten Fragen zum Thema.


Video-Interview: Hundebiss-Attacke bei Kindern – was die Notfallärztin rät

Bei stark blutenden Wunden steht die Blutstillung im Vordergrund. Also ein sauberes Tuch auf die Verletzung drücken. Kleinere Wunden sollten gut mit klarem Wasser ausgespült werden. Hundebisse, die die Haut durchdringen, gehören aber immer in professionelle Hände. Auch kleinere Wunden müssen korrekt versorgt werden, um Wundinfekte zu vermeiden. Dr. med. Kristina Keitel, stellvertretende Chefärztin am Notfallzentrum für Kinder und Jugendliche am Inselspital Bern, zum Thema Hundebiss-Attacken bei Kindern. 


Video-Interview: Thema Impfungen – was Sie wissen müssen

Planen Sie eine Auslandsreise? Informieren Sie sich mindestens vier bis sechs Wochen vor der Abreise: Welche Impfungen sind nötig? Empfiehlt sich ein Malariaschutz? Überprüfen Sie bei dieser Gelegenheit auch gleich, ob Sie Impfungen auffrischen sollten. Prof. Dr. med. Christian Ruef im Impf-Gespräch. Er ist Facharzt FMH für Innere Medizin und Infektionskrankheiten und sowohl in der Klinik Hirslanden in Zürich als auch in der Klinik Lindberg in Winterthur tätig.


Video-Interview mit dem Notfallarzt: Pilze sammeln kann gefährlich sein

Giftige Pilze finden sich im Wald oder im Garten. Welche Doppelgänger gefährlich sind und welche Wirkung sie haben, sagt Prof. Dr. med. Bertrand Yersin im Interview mit TCS MyMed. Yersin war Verantwortlicher der Notfallaufnahme des Waadtländer Universitätsspitals CHUV. Die wichtigste Empfehlung schon jetzt vorab: «Niemals Pilze essen, die man nicht kennt!»


Video-Interview: Schlafapnoe-Syndrom – gefährliche Atempausen in der Nacht

Ein unbehandeltes Schlafapnoe-Syndrom ist nicht nur mit Tagesschläfrigkeit, Abgeschlagenheit und Müdigkeit, sondern auch mit erhöhtem Unfallrisiko und erhöhtem Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen (Bluthochdruck, Herzinfarkt, Hirnschlag) verbunden. Wegen der chronisch reduzierten Lebensqualität kann ein schweres Schlafapnoe-Syndrom sogar zu einer Depression führen. Dr. phil. Daniel Brunner, Zertifizierter Spezialist für Schlafmedizin und Leiter des Zentrums für Schlafmedizin Hirslanden, zum Thema Schlafapnoe-Syndrom.


Video-Interview: Unterkühlung oder gar Erfrierung – das Kälte-Interview mit dem Notfallarzt

Bei starker Unterkühlung verteilt der Körper das Blut fast ausschliesslich an die absolut lebenswichtigen inneren Organe. Ist der Körper stark unterkühlt – in der Regel unter 32 Grad Celsius – können die nicht-lebenswichtigen Abschnitte wieder durchblutet werden, da die überlebenswichtigen Regulationsmechanismen, welche unsere Organe vor dem «Erfrieren» schützen sollen, versagen. Dann wird der Person durchaus plötzlich warm. Die Patienten beginnen dann mit dem Ausziehen der Kleidung. Man spricht von paradoxem Entkleiden oder auch Kälteidiotie. Dies auch, weil das Gehirn nicht mehr korrekt funktioniert. Nicht zu verwechseln ist dies mit dem sinnlosen Entkleiden, zum Beispiel bei der Höhenkrankheit, obwohl dort natürlich die Temperatur auch eine Rolle spielt. Wer zu lange niedrigen Temperaturen ausgesetzt ist, riskiert eine Erfrierung oder Unterkühlung. Prof. Dr. med. Aristomenis Exadaktylos, Chefarzt und Klinikdirektor Universitäres Notfallzentrum (Inselspital Bern), klärt auf.


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