Kohlenmonoxid – geruchlos und gefährlich

Kohlenmonoxid entsteht durch Verbrennung und kann in hoher Konzentration lebensbedrohlich sein.


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Quelle: TCS Info Feed & Schweizerischer Samariterbund


Eine Fondue-Runde oder ein gemütlicher Abend am Cheminée-Feuer gehören zu den schönsten Winterfreuden. Dabei gilt es jedoch, gewisse Gefahren zu beachten.

Kohlenmonoxid (CO) entsteht beim Verbrennungsprozess (Motoren, Grill, Feuer, Öfen). Werden die Verbrennungsgeräte vorschriftsgemäss verwendet, ist die dabei entstehende CO-Menge in der Regel ungefährlich. Bei einem Defekt oder bei falscher Anwendung kann es in geschlossenen Räumen aber zu einer gefährlichen Konzentration des giftigen Gases kommen.

Kohlenmonoxid ist geruchlos und unsichtbar und wird daher oft nicht bemerkt. Das eingeatmete Gas blockiert die Bindung von Sauerstoff an die roten Blutkörperchen. So wird das Blut trotz einem an sich genügenden Sauerstoffangebot im Raum immer sauerstoffärmer. Das führt schliesslich zum Ersticken. Besonders gefährdet sind Kleinkinder, ältere Menschen und Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Erkrankungen der Atemwege.

Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung können sein:
Kopfschmerzen
rosa Hautfarbe (Fingernägel)
Atemnot
Schläfrigkeit bis zu Bewusstlosigkeit
Verwirrtheit
Krampfanfall
Kreislaufstillstand

Eine Kohlenmonoxidvergiftung ist eine lebensbedrohliche Situation. Alarmieren Sie sofort den Notruf 144 und bringen Sie die betroffene Person aus dem Gefahrenbereich. Lassen Sie sie viel frische Luft einatmen. Vermeiden Sie aber unbedingt, selbst Kohlenmonoxid einzuatmen. Ist die Person bewusstlos und atmet normal, bringen Sie sie in die stabile Seitenlage. Bei einem Atemstillstand muss umgehend mit der Wiederbelebung begonnen werden (Herzdruckmassage und Beatmungsstösse).

Die wichtigsten Tipps zur Vermeidung einer CO-Vergiftung:

  • Kamine, Heizungen und sonstige Feuerstätten regelmässig durch Fachleute kontrollieren lassen.
  • Bei Verbrennungsgeräten Gebrauchsanweisungen beachten.
  • Nur den vorgeschriebenen Brennstoff verwenden.
  • Fenster öffnen, um genug Luft für den ordnungsgemässen Verbrennungsvorgang zu erhalten.
  • Autos niemals im Leerlauf in einer Garage laufen lassen – auch nicht bei offener Garagentür.
  • Verwenden Sie keine Gas-Backofen, um Ihr Haus zu heizen, auch nicht für kurze Zeit.
  • Verwenden Sie niemals einen Holzkohle-Grill in Innenräumen, auch nicht in einem Cheminée.
  • Schlafen Sie nicht in einem unbelüfteten Raum mit einer Gas- oder Kerosin-Raumheizung.
  • Benutzen Sie keine benzinbetriebenen Geräte in Innenräumen.

Verwenden Sie diese Informationen nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Fragen Sie bei gesundheitlichen Beschwerden Ihren Arzt oder Apotheker. Surfen im Internet ersetzt den Arztbesuch nicht.

Für Anregungen und Inputs, können Sie uns gerne per Mail kontaktieren: med@tcs.ch

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